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Donnerstag, 12.10.2017

Stiftung Warentest nimmt Makler-Apps unter die Lupe

Die Insurtechs der ersten Stunde sind in der Regel vor allem Versicherungsmakler, auch wenn sie das nicht mehr deutlich machen. Mittlerweile ist ihre Bedeutung aber so gewachsen, dass sie als Konkurrenten zu den herkömmlichen Vermittlern ernst genommen werden müssen. Deshalb untersuchte die Stiftung Warentest zwischen Ende März und Ende Juni das Angebot von sieben Makler-Apps durch geschulte Testkäufer und veröffentlicht die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe von Finanztest.

Gut abgeschnitten haben dabei nur Knip und Clark. Die anderen bekamen ein "befriedigend", außer Wefox - diese App wurde als lediglich ausreichend eingestuft. "Sehr gut" fanden die Tester bei Knip vor allem die Erfüllung weiterer Maklerpflichten wie die, sich frühzeitig und von sich aus als Versicherungsmakler zu erkennen zu geben. Clark, Getsafe und Wefox punkteten dagegen vor allem beim Import der Policen in die App. Die Tester wurden dabei gut informiert und ihre gesamten Policen konnten einschließlich von Fotos schnell in die App integriert werden. Ted hatte hier deutliche Schwächen.

Beratung ist entscheidend

Mit einer Gewichtung von 65 Prozent am Gesamtergebnis legte Stiftung Warentest den Schwerpunkt bei der Bewertung aber auf die Beratungsleistung und Kundeninformation. Hier schnitten vor allem Feelix und Ted überschnittlich ab, während Wefox schwächelte. Bei diesem Punkt ging es den Testern vor allem darum, ob der Kunde darüber aufgeklärt wurde, wenn eine bestimmte Absicherung mit der von ihm gewünschten Versicherung nicht erreicht werden konnte und seine bestehenden Policen nicht mehr bedarfsgerecht bzw. leistungsschwach waren. Dies überprüften sie insbesondere an einer Privathaftpflichtversicherung.

Auch wenn Mängel in der Datenschutzerklärung und in den AGB nicht direkt gewertet wurden, führten sie doch zu einer Abwertung des Gesamtergebnisse. Davon waren nur Knip und Clark nicht betroffen, bei allen anderen Apps gab es zumindest in einer der beiden Kategorien deutliche Mängel und ein entsprechendes Minus.

Fazit der Tester

"Keine App berät sehr gut" - mal wurde die eine, mal die andere Frage ausführlich beantwortet und viele Beratungen waren schlicht nicht bedarfsgerecht, sondern die Kunden wurden auf allgemeine informationen in der Makler-App verwiesen. Die recht kurze Beratung könnte nach ihrer Einschätzung dem Chat-Format geschuldet sein.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Susanne Görsdorf-Kegel.

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